Der ÖH-Wahlkampf hat für die meisten Fraktionen mit Anfang März begonnen. Bis Ende März bzw. Anfang April müssen die Unterstützungserklärungen und Kandidaturen eingereicht werden. Da es im Wahlkampf immer wieder zu massiven Sachbeschädigungen, Gewalt- und anderen Straftaten kommt, fordert der RFS jetzt ein Fairnessabkommen.

Schon seit einige Fraktionen Anfang März mit dem Plakatieren begonnen haben, vermelden diese Beschädigungen an ihren Plakaten. „Wir wollen zeigen, dass man auch in der Zeit des Wahlkampfes fair miteinander umgehen kann und keine Plakate überklebt, zerstört oder gestohlen werden müssen. Dass Aktivisten, egal von welcher Fraktion, nicht von anderen beschimpft, tätlich attackiert oder bedroht werden müssen“, fordert RFS Wien-Obmann Markus Ripfl Mäßigung.

Der Ring Freiheitlicher Studenten erhofft sich davon auch eine höhere Wahlbeteiligung: „Die Studenten müssen sehen, dass die Fraktionen für sie da sind und nicht, um sich gegenseitig zu bekriegen. Eine programmatische Auseinandersetzung ist selbstverständlich legitim, Sachbeschädigungen, Gewaltakte und andere Straftaten allerdings nicht.“

Man werde den antretenden Fraktionen in den nächsten Wochen ein solches Abkommen übermitteln. „Ich bin gespannt, ob dieses von jeder Fraktion unterschrieben wird. Immerhin geht es um die Studenten und nicht um irgendwelche Grabenkämpfe,“ so Ripfl abschließend.

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