Plötzlich – kurz vor der ÖH-Wahl im Mai – wird die ÖVP nahe Aktionsgemeinschaft zum Kämpfer gegen Linksextremismus. „Das dürfte wohl daran liegen, dass den ÖVPlern der Reis geht, da der RFS strukturell so stark wie lange nicht mehr ist,“ gibt sich RFS Wien Obmann Markus Ripfl kämpferisch. Der RFS fahre schon immer einen knallharten Kurs gegen kranke Linksextremisten und mache beinahe täglich auf die Misswirtschaft der ÖH aufmerksam. Dass die AG sich jetzt plötzlich als Kämpfer gegen den Linksextremismus präsentiere sei zwar eine gute Position, allerdings eher ein Beissreflex aus Angst. „Die Studenten haben längst erkannt, dass nur der RFS die Speerspitze im Kampf gegen den Linksextremismus sein kann. Nicht zuletzt dank der RFS Initiative „Stoppt den Wahnsinn“ werden jegliche Skandale aufgedeckt,“ so der Freiheitliche weiter. Die AG beweise immer wieder, dass sie einfach einen zu weichen und fadenscheinigen Kurs gegen Linksextremismus fahren würde. Nur weil die AG jetzt versuche RFS Positionen zu übernehmen, sei sie noch lange nicht das Original, sondern nur eine billige Schwarzweißkopie.

Es sei natürlich trotzdem äußerst bedenklich, dass Studenten-Gelder, wie hier für linksextreme Aussendung, von der ÖH für linksextreme Organisationen verwendet werden würden. „Erst wenn das linksextreme Problem beseitigt wird, und das kann es nur durch den RFS werden, ist der Weg für eine ordentliche Studentenvertretung geebnet. Der „harte“ Kurs der AG vor der Wahl bringt gar nichts, die Studenten gehen lieber zum Schmied als zum verweichlichten Schmiedl. Wer den linksextremen Sumpf austrocknen will, der muss im Mai einfach RFS wählen,“ zeigt sich Ripfl abschließend überzeugt.

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