Anlässlich des Debakels am gestrigen WU-Ball fordert der RFS an der Wirtschaftsuniversität Wien eine umfassende Aufklärung der Vorkommnisse und direkte Konsequenzen. 

Wie aus einem Presse-Artikel vom 15.01.2017 hervor geht, wurden im Vorfeld des Balls etwa 1600 Karten zu viel verkauft. Ob dies absichtlich geschah, oder aufgrund der Fahrlässigkeit der von der AG geführten ÖH WU, bleibt einer genauen Prüfung vorbehalten.

Augenzeugen berichteten, dass  gegen 23 Uhr den Besuchern trotz gültiger Karten der Zutritt zu dem Kongresszentrum der Hofburg verwehrt wurde. Daraufhin brach das komplette Chaos aus und mehrere hundert Menschen mussten stundenlang in der Kälte warten, ehe sie von einem Polizeiaufgebot nach Hause geschickt wurden.

Die Veranstalter entschuldigten sich daraufhin über Facebook bei den Gästen, da es bereits zu einem regelrechten Shitstorm gekommen war. Es wurde zugesichert, den finanziellen Schaden zurückzuerstatten. Allerdings wird das die Wartenden nur wenig zufriedenstellen, immerhin braucht man beispielsweise als Dame auch ein geeignetes Ballkleid etc..

Der dadurch entstandene Imageschaden wird der Negativspirale, in der sich der WU-Ball seit Jahren befindet, noch mehr Auftrieb geben und gefährdet die Veranstaltung unnötigerweise.

Der stellvertretende Landesobmann und Obmann des RFS-WU, Felix Bauer, fordert eine lückenlose Aufklärung und Konsequenzen bis hin zum Rücktritt der Verantwortlichen. „Die Fehler des Organisationsteams dürfen nicht an den Studenten hängen bleiben. Oder war es gar Absicht von der ÖH WU“, so Bauer abschließend.

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