Das ÖH-Referat der Uni Wien für „Antirassismus „diskriminiert offen Studenten aus EU-Mitgliedsstaaten, während Nichteuropäer bevorzugt werden.

So ist der durch das Referat veranstaltete und somit auch bezuschusste „antirassistische Stammtisch“ einzig Studenten aus Staaten vorbehalten, die nicht Mitglied der europäischen Union sind. Das Konzept des Einstehens für ausländische Studenten gilt offenkundig nur für ausgewählte studentische Minderheiten, denen sich die Refugees-Welcome-Romantik der ÖH-Führung bereits seit Langem verschrieben hat.

Ob das Referat und dessen Referenten überhaupt einen Beitrag zur Bildungsqualität von in Wien studierenden Personen leisten, ist unklar, da finanzielle und organisatorische Transparenz noch nicht einmal rudimentär vorhanden ist.

„Als nichtösterreichischer EU-Staatsbürger fühle ich mich von der politischen Praxis des Antirassismus-Referat persönlich diskriminiert und ausgegrenzt“, so der RFS-Landesgeschäftsführer Christopher von Mengersen. Er fordert: „Im Rahmen einer transparenten Kosten-Nutzen-Analyse muss ergründet werden, ob das Referat seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte hier eine Wegrationalisierung und somit Einsparmöglichkeiten realisiert werden“.

Der RFS-Funktionär von Mengersen prüft zudem rechtliche Schritte gegen die Art und Weise der Einladungspolitik, da diese möglicherweise gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen könnte.

Kommentar verfassen