Als Ring Freiheitlicher Studenten sind wir nicht nur eine patriotische Studentenorganisation, sondern selbstverständlich auch eine soziale. Für uns hat der soziale Aspekt – auch in der Studenten Politik – einen hohen Stellenwert. Eine Studentenvertretung darf sich nicht auf alle möglichen gesellschaftspolitischen Dinge stürzen, muss aber trotzdem eine „soziale Ader“ für die Studenten haben. Was bedeutet das für uns?
 
Die ÖH darf ihre Energie nicht mehr für kranke Ideologien verschwenden, sondern soll sich beispielsweise konsequent für leistbares Wohnen für Studenten einsetzen. Wichtig ist für uns natürlich auch die Öffi-Anbindung. Während Asylanten in Wien die Anfahrt zur Bildungseinrichtung bezahlt bekommen, müssen Studenten noch immer für die Verkehrsmittel zahlen. Eine soziale ÖH unter dem RFS wird sich umgehend für Gratis-Öffis für Studenten einsetzen. Um dieses Gratisticket zu erhalten, müssen im Semester 10 ECTS erreicht werden. Der RFS Uni Wien steht außerdem hinter der Forderung, endlich die Studienbeihilifen und Stipendien ordentlich zu erhöhen und anzupassen. Ein weiteres Problem sind die horrenden Buchpreise. Viele der Bücher sind von „Facultas“. Facultas ist eine Aktiengesellschaft, die nur zwei Aktionäre hat. Diese zwei Aktionäre sind zu 50 % die ÖH Uni Wien und zu 50 % die ÖH WU. Ihr werdet also von der eigenen Vertretung abgezockt!
 
Der RFS fordert:
– billige Mieten bzw. leistbare Wohnräume für Studenten
– Gratis-Öffis für Studenten in Wien
– Anpassung der Studienbeihilfe und der Stipendien
– günstigere Bücher
– Gratis-Kopierpickerl

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